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Die 3 beliebtesten Reiserouten für Work&Travel Neuseeland

Enthält Werbelinks

Work&Travel Neuseeland Route 1 – Highlight-Trip

(In der Routen-Karte weiter unten rot eingezeichnet)

Wer wenig Zeit hat, nimmt sich nur die „Highlights“ vor, also die bekanntesten Touri-Spots. Diese Route ist für fast alle Zeitbudgets geeignet. Wenn man besonders wenig Zeit hat, kann man die Tour auch schon in 2-3 Wochen schaffen. Manche lassen sich über ein halbes Jahr oder sogar noch länger Zeit.

Grundsätzlich kann man diese Route in zwei Richtungen fahren. Von Auckland nach Christchurch oder andersherum. Allerdings gibt es nur ein paar Wenige, die sich für die Variante Christchurch-Auckland entscheiden. Ich persönlich empfehle ebenfalls in Auckland anzufangen und sich nach unten „vorzuarbeiten“. Dies ist nicht nur praktischer, weil Auckland in der Regel sowieso der Ankunftsflughafen ist, sondern auch weil man hier Vieles einfacher erledigen kann. Aber man lernt auch automatisch mehr Leute kennen, die den gleichen Weg haben. Fährt man in die „falsche“ Richtung, kommen einem die Leute quasi nur „entgegen“, man sieht sich kurz im Hostel für eine Nacht und am nächsten Tag zieht man in getrennte Richtungen weiter... 

Wie bereits schon erwähnt, ist diese Anleitung v.a. für organisatorische Aspekte deiner Work&Travel Reise gedacht und absolut kein Reiseführer. Aber einige Punkte, die man auf gar keinen Fall verpassen sollte, möchten wir an dieser Stelle dennoch einfach kurz beim Namen nennen: Auckland / Tauranga / Rotorua (unbedingt die Geothermal-Gebiete Wai-O-Tapu und Waimangu ansehen) / Taupo / Turangi (um von dort aus das Tongariro Crossing zu machen) / Wellington / Fahrt mit der Fähre auf die Südinsel (z.B. mit Interislander oder der etwas günstigeren BlueBridge) / Picton (schöner Wanderweg: Queen Charlotte Track) / Nelson / Punakaiki National Park (Pancake Rocks) / Greymouth / Franz Josef Gletscher / Wanaka / Queenstown / Dunedin / Lake Tekapo / Christchurch

Diese Tour lässt sich auch hervorragend mit allen Busanbietern machen, ein eigenes Auto muss also nicht sein!

Work&Travel Neuseeland Route 2 – Komplette Umrundung

(In der Routen-Karte weiter unten blau eingezeichnet)

Wer jedoch mehr sehen will und auch fernab der großen Touri-Ströme unterwegs sein möchte, dem empfehlen wir die Route 2, die „komplette Umrundung“. Auf dieser Route sind auch wahrscheinlich die meisten Backpacker unterwegs. Das liegt daran, dass Neuseeland flächenmäßig nicht allzu groß ist und bei einem Aufenthalt von 12 Monaten auch meist genug Zeit bleibt alles zu sehen. Der Verlauf der Route in Stichpunkten (Abweichungen zur Route 1 sind fett markiert):

Auckland / Coromandel / Hot Water Beach (Whitianga) / Tauranga / Mount Maunganui / Rotorua (unbedingt die Geothermal-Gebiete Wai-O-Tapu und Waimangu ansehen) / Taupo (günstigster Ort für einen Sky-Dive!) / Turangi (um von dort aus das Tongariro Crossing zu machen) / Napier / Hastings / Palmerston North / Wellington / Fahrt mit der Fähre auf die Südinsel (z.B. mit Interislander oder der etwas günstigeren BlueBridge) / Picton (schöner Wanderweg: Queen Charlotte Track) / Nelson / Abel Tasman National Park (mit den schönsten Stränden in ganz Neuseeland) / Punakaiki National Park (Pancake Rocks) / Greymouth / Franz Josef Gletscher / Fox Gletscher (günstig für Helikopter-Rundflüge) / Wanaka / Queenstown (hier wurde der Bungee-Jump erfunden) / Te Anau / Milford Sound / Catlins / Dunedin / Mt. Cook / Lake Tekapo / Christchurch // ab hier entweder wie bei Route 1 von Christchurch nach Auckland zurückfliegen (z.B. wenn die Zeit knapp wird) oder folgendermaßen weitertouren:

Kaikoura (Tipp für Delphinschwimmen und Whale Watching) / Blenheim (Weinregion) / erneut übersetzen nach Wellington / Wanganui / National Park / Mt. Taranaki / Waitomo (Glühwürmchen-Höhle ist an anderen Orten deutlich günstiger zu sehen, hier also eher vermeiden!) / Hamilton / Auckland.

Das beste Verkehrsmittel hierzu ist ein eigenes Auto oder der Bus. z.B. mit dem Intercity Flexi-Pass (flexible Strecke, es wird nach Stunden abgerechnet), lassen sich nahezu alle Stationen per „Hop-on, hop-off“ völlig flexibel erkunden. Auch denkbar wäre z.B. der Streckenpass von Stray. 

Work&Travel Neuseeland Route 3 – Komplette Umrundung mit Abstecher

Für Alle, die noch mehr Zeit haben oder einfach nicht genug bekommen können, empfehlen wir zusätzlich zu der Route 2, welche bereits schon wirklich viel enthält, auch noch unsere „Abstecher“ zu machen. Am besten geht man vor wie bei der Route 2 (siehe blaue Markierung) und verlässt den Weg jeweils für die Abstecher (manche davon sind auf der Landkarte bereits grün markiert):

  • Paihia / Kerikeri / Cape Reinga / Kaitaia / Hokianga
  • Waiheke Island
  • Gisborne
  • Arthurs Pass (am schönsten per Zug von Christchurch nach Greymouth)
  • Doubtful Sound (ähnlicher Fjord wie der Milford Sound)
  • Stewart Island (die „dritte“ Insel Neuseelands – bekannt für ihren Reichtum an Wildvögeln. Per Fähre oder Inlandsflug erreichbar. Flugzeuge nutzen Sandstrand als Landebahn!)

Wer lange Wanderungen in der Natur mag (meist 2-3 Tage am Stück), der wird diese Tracks lieben:

  • Heaphy Track (alter Maori Weg)
  • Kepler Track (das Beste aus dem Fiordland – Berge, Wasserfälle, Gletschertäler, Wälder) 
  • Milford Track (Neuseelands berühmtester Wanderweg überhaupt – Achtung: die Hütten müssen lange im Voraus gebucht werden!)
  • Routeburn Track (riesige Täler, funkelnde Seen und Wasserfälle)

Wer die Zeit hat, sollte mindestens einen dieser Tracks machen, die Anstrengung lohnt sich! Meistens übernachtet man dabei in sogenannten Huts, das sind sehr einfache Hütten, die nur absoluten Basic-Komfort bieten. Teilweise muss im Voraus gebucht werden, v.a. im Sommer!

Aber es gibt natürlich noch jede Menge mehr zu sehen und zu erleben. Wie gesagt ist diese Anleitung v.a. als Selbstorganisations-Anleitung für Work&Travel gedacht und kein Reiseführer - soll es auch gar nicht sein. Je nachdem was man für Interessen hat (Natur, Extremsport, Party, Strand, einsame Landschaften, etc.) ergeben sich sicherlich auch komplett andere Wege. Am besten bleibst Du völlig frei und flexibel, das Meiste (und Beste) ergibt sich sowieso immer spontan vor Ort!

Falls du auch nach Australien reisen möchtest, schaue dir am besten mal unseren Australien Backpacker Trip und seine Route an. Ebenfalls sehr beliebt (da relativ nah zu Neuseeland), ist ein kleiner Abstecher in die Südsee, z.B. nach Fiji.

Landkarte mit eingezeichneten Routen

Tipp: Falls du dich noch nicht entscheiden kannst, wie lange du in Neuseeland bleiben willst, weil du noch nicht weißt wie und ob es dir gefällt, dann nimm für deinen Flug ein sogenanntes Open Return Ticket, damit brauchst du deinen Rückflugtermin jetzt noch nicht festlegen. Der Rückflug ist dabei zwar schon bezahlt und gesichert (wichtig für die Einreisebehörde!), aber noch offen. Du kannst ihn dann einfach später erst festlegen, sobald du nach Hause fliegen möchtest.

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